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Fluglager in den französischen Seealpen

Die letzten beiden Augustwochen verbrachten 6 Vereinsmitglieder im französischen Nationalzentrum für Segelflug Saint Auban.

Martina, Manfred, Reinhold, Bernd Günther und Frank (fehlend)

Neben den 3 mitgebrachten Einsitzern Ventus 2Ct, DG 200 und PW 5 wurde ein französischer Doppelsitzer Duo Discus für das gemeinsame Fliegen gechartert.

 

Bei hervorragenden Wetterbedingungen konnten Hangaufwinde, Wolkentermik und Wellenaufwinde für Flüge bis in das Hochgebirge genutzt werden.

 

Zu einen schönen Fliegerurlaub zählen neben dem Fliegen natürlich auch Essen, Trinken, Wandern und faulenzen.

Das alles haben wir perfekt geniessen können.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wellenreiten in der Eifel!

Es hatte eigentlich ein ganz normaler Thermikflug werden sollen. Das Wolkenbild machte einen guten Eindruck, aber die Basis war mit etwa 1000 Metern recht niedrig, und die Thermik widererwarten mühsam zu finden. Die ersten beiden Flüge von Fluglehrer Reinhold und Flugschüler Leon an diesem Tag mit der ASK21 endeten wenige Minuten später wieder auf dem Flugplatz. Erst im dritten Anlauf fanden sie, kurz bevor sie schon wieder zur Landung ansetzten wollten, einen Fetzen Thermik, der sie schließlich auf 700 Meter trug. Was sich anfangs in Mausbach also noch als schwierig herausstelle, schien zwischen Zweifall, Rott und Walheim gar nicht mehr aufzuhören: Das Variometer schlug auf fast drei Meter aus. Doch statt einzudrehen, wie es der Flugschüler beabsichtigte, pochte Fluglehrer Reinhold darauf noch ein Stück weiter in eine Wolkenlücke zu fliegen.

Es war anfangs nur ein Gefühl, das sich aber schnell bestätigte: Das Steigen hörte gar nicht mehr auf, ja, nahm sogar noch zu. Intuition und jahrelange Erfahrung hatten Reinhold die Situation richtig einschätzen lassen: Das starke Steigen war plötzlich nicht mehr thermischer Natur, sondern ein Aufwind, der sie wie im Aufzug – mit der Nase in den Gegenwind gerichtet und fast in der Luft stehend – erst neben, dann über die Wolkenbasis trug. Eine Welle! Im Achterkreis-Muster hangelten sie sich im aufsteigenden Ast der Welle immer höher. Knapp 3000 Meter über Grund waren das Maximum. „Das wirst du so in deinem Fliegerleben wohl nicht wiedererleben in der Eifel“, sagte Reinhold zu Leon, selbst über dieses unerwartete Ereignis überrascht.  „Ich selbst bin das letzte Mal vor zwanzig Jahren in einer Welle in der Eifel geflogen“, sagte er.

Wellen sind Windströmungen, die eigentlich nur in Gebirgen auftreten, wenn der Wind senkrecht auf mehrere aufeinander folgende Gebirgsketten bläst. Vorausgesetzt, er ist je nach Wetterlage stark genug, schaukelt der Wind sich schließlich auf und geht, dem Muster der Gebirgsketen folgend, auch in sehr große Höhen. Fliegt man in dem aufsteigenden Ast, trägt er ein Segelflugzeug mühelos in die Höhe –  Im Hochgebirge können das schon einmal 6000 Meter oder mehr sein. Zwar ist die Eifel auch ein Gebirge, doch eigentlich so flach, dass Wellenaufwinde sehr selten sind. Zu erkennen sind sie unter anderem an den linsenförmigen, langgezogenen und in großer Höhe entstehenden Wolken, die dem Muster des Gebirges folgen.

Reinholds und Leons Flug dauerte noch etwa zweieinhalb Stunden an. Auch wenn die Höhe von 3000 Metern bei Segelfliegern nicht selten vorkommt, bekommt ein Segelflieger nur selten die Wolken von oben zu sehen.

Flugvideo

 

Fliegen am Tag der Sommersonnenwende!

Flug beim Sonnenaufgang!

Am 24.06.2017 war es endlich soweit. Die Sommersonnenwende stand vor der Tür. Unsere Piloten konnten es sich nicht nehmen lassen, um 4 Uhr morgens aufzustehen und die Flieger startbereit zu machen. Der Grillplatz war noch warm vom vorherigen Grillfest.

Der erste Start war um 5:05 Uhr

Es herrschte starker Seitenwind von ca. 50 km/h

Nach 10 Starts im Sturm gab es ein gemeinsames Frühstück im Vereinsheim.

Alle Beteiligte sind sich einig: Das Fliegen bei der Sommersonnenwende soll Tradition werden!

Sommersonnenwende – Bericht von Aerokurier

Ostereiersuche aus der Luft

Auch am Osterwochenende nutzten die Stolberg Segelflieger das Wetter, um zu fliegen.

Zuerst haben wir die Flieger gecheckt….

…..dann nahmen die ersten Piloten ihren Platz ein……

… und starteten in die Freiheit.

Nach nur kurzer Zeit ist allen bewusst, dass sich die harte und lange Winterarbeit wieder gelohnt hat!

 

Du willst auch einmal Segelfliegen? Dann komm vorbei! Wir haben immer einen Platz für Gäste frei.

Wann wir fliegen

Wir fliegen an Wochenenden und Feiertagen im Zeitraum von Ostern bis Anfang November. Samstags 13–19 Uhr und Sonn– und Feiertags von 10–19 Uhr, wenn es die Wetterlage ermöglicht.

Telefon bei Flugbetrieb:
+49 2402 71722

 

2015 Airborne

Es ist soweit. Die Saison 2015 hat begonnen. Nach einer viel zu langen Winterpause, fliegen, flaxen und feiern Wir wieder auf Diepenlinchen. Wie immer Samstag ab 13:00 Uhr, Sonntag ab 10:00 Uhr lokal. Many Happy Landings!

Das Projekt Vereinsheim im Endteil: Vielen Dank an die ganzen fleißigen Helfer. Ganz besonders Reinhold, Skip und der Jugend!

Das Saisonende rückt näher

Und wieder geht eine Saison für uns Segelflieger zu Ende. Wir hatten dieses Jahr viele Interessenten und Schnupperer, von denen einige – trotz oft mäßigem Flugwetter – erfreulicherweise dabei geblieben sind. Auch das ein oder andere ehemalige Vereinsmitglied konnte über längere Zeiträume doch nicht die Finger von der Thermik lassen und hat sich dazu entschieden, die Ausbildung doch fortzusetzen oder den alten Schein wieder zu aktivieren. Das freut uns sehr!! Weiterlesen